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Arthrose2018-07-18T13:33:47+00:00

Arthrose: Gelenkverschleiß durch Knorpelschwund

Was ist Arthrose?

  • Medizinisch sind unter Arthrose alle degenerativen Erkrankungen der Gelenke zu verstehen, die durch eine fortschreitende Zerstörung des Gelenkknorpels unter Mitbeteiligung der Gelenkstrukturen wie Bänder, Knochen, Gelenkkapsel sowie der gelenkumliegenden Muskulatur gekennzeichnet sind.
  • Die Erkrankung verläuft phasenweise: Entzündliche und nicht entzündliche Phasen wechseln sich ab.
  • Radiologisch erkennbare Veränderungen verursachen nur bei einem Teil der Patienten Funktionsstörungen oder Schmerzen.

Woher kommt Arthrose?

Das Schicksal unserer Gelenke ist vorgegeben: Zuerst verschwinden die Knorpel – dann verschleißen die Knochen.
Das Problem dabei ist: Knorpel hungern stumm!
Sie merken zunächst nichts. Erst nachdem der Knorpelschwund schon fortgeschritten ist und Knochen auf Knochen reiben, signalisieren Schmerzen, dass ein Gelenkverschleiß – die Arthrose – bereits eingetreten ist!

Arthrose Knie von innen:

Mit zunehmenden Alter oder durch Fehl- und Überlastung kann es zum Abbau des Knorpels kommen. Anschliff und Aufrieb des Knorpels führen zu Schädigungen des subchondralen Knochengewebes wie z.B. Sklerosierungen, Zystenbildung und degenerativen Kapsel-Veränderungen. Gelenkschmerzen treten anfangs nur bei Belastung auf (Steifigkeit und Anfangsschmerz). Mit Fortschritt der Arthrose kommt es zum Dauerschmerz. Besonders häufig tritt Arthrose in Knie, Hüfte, Schulter und in der Halswirbelsäule (HWS-Syndrom) auf.

Was sind die Ursachen für Gelenkverschleiß /Arthrose?

Mit zunehmenden Alter wird das Bindegewebe schwächer

Ab 40 Jahren baut der Körper generell ab und das Bindegewebe wird schwächer. Man merkt dies an der zunehmenden Fältchenbildung der Haut.
Mit Bindegewebe sind auch die Knorpelsubstanz und die Kollagenfasern gemeint, die für Sehnen und Bänder zur Fixierung der Gelenke zuständig sind.
Hier erfahren Sie mehr über das spezielle Bindegewebe der Knorpel…

Chondroitin speichert Wasser im Knorpel

Mangel an Knorpelsubstanz beschleunigt Arthrose. Die speziellen Knorpelgerüststoffe Glykosaminoglykane (GAG) werden mit dem Alter deutlich geringer.

Von besonderem Interesse ist das spezielle GAG Chondroitin. Es funktioniert wie ein Schwamm und ‚saugt‘ Wasser in den Knorpel. Dadurch wird der Knorpel elastischer und wirkt so als Stoßdämpfer im Gelenk. Schwindet der Knorpel, stoßen die Gelenkknochen schmerzhaft aufeinander. Hier mehr zu den Bausteinen des Gelenkknorpels…

Überlastung fördert Arthrose

Knorpelschäden und Gelenkprobleme durch Überlastung in Form von Sport, Übergewicht, Fehlhaltungen etc. können Gelenke und Knorpel vorzeitig verschleißen.

Mit dem Alter nehmen generell degenerative Gelenkerkrankungen, wie Arthrose, Arthritis, Rheuma, oftmals mit notwendigen Operationen an Knie oder Hüfte zu. Das Ausmaß der Beschwerden und der Schweregrad ist jedoch von Fall zu Fall sehr unterschiedlich.
Durch Verschleiß des Knorpelgewebes in der Wirbelsäule kann es zum Bandscheibenvorfall kommen.

Hier erfahren Sie mehr über Gelenkbelastungen und Risiken…

Einseitige Ernährung fördert Arthrose

Zuviel Kohlenhydrate und Fette können zu Übergewicht führen. Es ist erwiesen, dass Übergewicht (Bodymass >25) das Risiko an einer Arthrose zu erkranken um das 2,5 fache erhöht. Hier lesen Sie mehr zu den Auswirkungen von Übergewicht auf die Gelenke…
Außerdem kann durch diese einseitige Ernährungsweise die Versorgung mit dem so wichtigen Gelenknährstoff wie z.B. Kollagen beeinträchtigt werden. Denn die wertvollen Knorpelgerüststoffe sind vor allem tierischer Herkunft.

Für eine ausreichende Nährstoffversorgung Ihrer Gelenke wäre ideal, wenn Sie  jeden Tag literweise Hühnersuppe aus Suppenhuhn, Hahnenkämmen und Hühner-Brustbein löffeln. Oder täglich 1 kg Schweinekrusten, Gummibärchen (ohne Zucker), Ochsenschwanz oder Grünlippmuscheln verzehren. In diesen Lebensmitteln sind die wichtigen Knorpelbaustoffe GAG, Glucosamin, Chondroitin und Hyaluronsäure enthalten, die für die Knorpelregeneration besonders wichtig sind.

Hier weiter zu den Ernährungstipps bei Arthrose…

Was sind die äußeren Anzeichen für Arthrose?

Die ersten Anzeichen eines Gelenkverschleißes, können Sie sehr einfach bei sich erkennen, wenn einer der drei folgenden Punkte bei Ihnen zutrifft:

  • Hörbare Gelenkgeräusche, wie Knirschen und Knaksen sind erste Anzeichen einer Arthrose.

  • Schwellung des Gelenks: Haben Sie außerdem eine Gelenk-Schwellung, z.B. nach besonderen Belastungen oder sogar immer?

  • Schmerzen: Leiden Sie unter Gelenk-Schmerzen, z.B. bei Belastung, nach Belastung oder ständig?

Machen Sie hier den anonymen Selbst-Test:

Wer ist von Arthrose betroffen?

Früher oder später jeder:

Millionen Deutsche leiden an Knieschmerzen. Aber auch andere Gelenke, wie Hüfte und Schultern können betroffen sein. Besonders Sportler, z.B. Jogger, Fußballer, Tennisspieler, Skifahrer haben häufiger auch schon in jungen Jahren Verletzungen und Abnutzungserscheinungen.

Und natürlich Senioren:

Denn degenerative Gelenkerkrankungen, wie z.B. Arthrose, Arthritis mit notwendigen Hüft- und Knie-Operationen sind eine normale Alterserscheinung. Früher oder später trifft dies uns alle! Frauen sind grundsätzlich häufiger betroffen als Männer.

Arthrose in Zahlen & Fakten:

Nach dem statistischen Bundesamt zählte 2016 die Arthrose zu den häufigsten Hauptdiagnosen überhaupt. Die Kniearthrose (Gonarthrose) und Hüftarthrose (Coxarthrose) führt die Liste an. Ca. 5 Millionen Menschen haben Beschwerden infolge einer Arthrose-Erkrankung.

Am häufigsten wird die Arthrose des Knies, die sogenannte „Gonarthrose“ diagnostiziert!

  • Insgesamt leiden in Deutschland 23,8% der Menschen an Knie-Arthrose. (Jahr 2012)

  • Bei über 60-Jährigen trifft die Kniearthrose (Gonarthrose) je nach Studie 27-90% !

  • In der Altersgruppe der 70-74-Jährigen lag dieser Anteil bereits bei 36-40%.

  • Bis zum 80. Lebensjahr steigt die Häufigkeit bei Männern auf 33%, bei Frauen auf 53% an.

*Quellen: www.rki.de/geda

Die folgende Abbildung stellt die Lebenzeitprävalenz der Arthrose in einem Liniendiagramm dar. Datenbasis ist GEDA Zweitausendzehn. Auf der Y Achse werden in Zehnerschritten die Prozente von 0 bis 60 gezeigt. Auf der X Achse werden folgende Altersgruppen dargestellt: 18 bis 29 Jahre, 30 bis 39 Jahre, 40 bis 49 Jahre, 50 bis 59 Jahre, 60 bis 69 Jahre und 70 Jahre und älter. Das Diagramm besteht aus zwei Linien: eine Linie für die Werte der Frauen, die andere für die Werte der Männer. In der Altersgruppe der 18 bis 29 Jährigen lag der Wert bei den Frauen bei 1 Komma 8 Prozent und bei den Männern bei 1 Komma 5 Prozent, in der Altersgruppen der 30 bis 39 Jährigen bei den Frauen und bei den Männern bei 6 Komma 6 Prozent, in der Altersgruppe der 40 bis 49 Jährigen bei den Frauen bei 16 Komma 1 Prozent und bei den Männern bei 13 Komma 1 Prozent, in der Altersgruppe der 50 bis 59 Jährigen bei 34 Komma 9 Prozent bei den Frauen und bei 25 Komma 3 Prozent bei den Männern, in der Altersgruppe der 60 bis 69 Jährigen lag der Wert bei den Frauen bei 47 Komma 0 Prozent und bei den Männern bei 32 Komma 5 Prozent, in der Altersgruppe der 70 Jährigen und älter lag der Wert bei den Frauen bei 54 Komma 0 Prozent und bei den Männern bei 36 Komma 5 Prozent. Die Linie der Frauen steigt somit ab einem Alter von 40 Jahren deutlicher an als bei den Männern. Fast 20 Prozent ist der Unterschied in der Altersgruppe der über 70 Jährigen. Bei Frauen und Männern zeigte sich, dass eine Arthrose-Erkrankung vor dem 30. Lebensjahr verhältnismäßig selten auftrat. Bis zum 50. Lebensjahr stieg die Prävalenz auf. Im sechsten Lebensjahrzehnt wiesen Frauen eine Prävalenz von cirka einem Drittel, Männer von knapp einem Viertel auf. Ab dem 60. Lebensjahr waren gut die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer betroffen. Die Informationen aus dieser Abbildung werden gegebenenfalls auch im Text erläutert. Hinweis, falls Sie die Abbildung als Einzelfundstelle aus der Trefferliste gewählt haben: Sie stammt aus dem Themenheft 54 Arthrose der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, den Sie über den Link Verwandte, mit separater Stichwortsuche (Alt-Taste + Taste S) oder mit Hilfe des Links unterhalb der Tabelle erreichen können. Wenn der Fokus auf der Grafik steht, kann zudem mit der Eingabe-Taste eine Tabelle mit den Werten, die der Grafik zugrunde liegen, geöffnet werden. Hierzu wird ein neues Browser-Fenster geöffnet. Ende der Abbildungsbeschreibung.

Die Arthrosehäufigkeit steigt mit dem Lebensalter.

Bei Arthrose ist der zentrale Schlüssel der Gelenkknorpel: 

Wenn auch die Arthrose alle Gewebe und Strukturen eines Gelenks betrifft, stellt der strukturelle Aufbau des Gelenkknorpels einen zentralen Schlüssel im Krankheitsverlauf der Arthrose dar. Denn der Gelenkknorpel hat eine Doppelfunktion:

Der gesunde Gelenkknorpel besteht zu 95% aus einer extrazellulären Matrix (Knorpelgerüst aus Bindegewebe) mit einem Anteil von 5% Knorpelzellen (Chondrozyten). Die wenige Millimeter messende Bindegewebeschicht besitzt weder Blut- noch Lymphgefäße oder Nerven.

Zerstörter Gelenkknorpel bei Arthrose:

Knorpelverlust führt zu Gelenkverschleiß

Wichtig zu wissen: Bei Gelenkbeschwerden liegt immer! ein traumatisches Geschehen, also
a) eine Verletzung und/oder
b) eine altersbedingte Abnutzung vor.
Die Entzündung im Gelenk zerstört Knorpel und Knochen zusätzlich.

Das Knorpelgerüst…

…besteht aus einem Kollagennetzwerk, in das andere strukturbildende Moleküle eingebettet sind. Dazu gehören vor allem die wichtigen Proteoglykane. Hier erfahren Sie mehr über Proteoglykane in Ihrer Funktion als Baustoffe des Knorpels….

 Die Knorpelzellen = Chondrozyten…

…sind zuständig für Knorpelaufbau, Kollagenbildung und Reparatur der Knorpelschäden. Die Knorpelzellen kontrollieren die aufbauenden und abbauenden Stoffwechselvorgänge des Knorpels und der Kollagenmatrix. Wenn die Knorpelzellen nicht mehr funktionieren, weil z.B. die Regenerationskapazität des Knorpels überschritten oder erschöpft ist,  kann es zu einem kontinuierlich fortschreitenden Knorpelverlust kommen. Der Gelenkspalt wird immer schmäler bis Knochen auf Knochen reiben. Die Folgen sind schmerzhafte Entzündungen und Knochenwucherungen, die das Gelenk letztendlich zerstören.

Die 4 Stadien der Arthrose:

Die Gelenkdegeneration bzw. Arthrose verläuft in mehreren Stadien. Es kommt zu fortschreitendem Umbau der Gelenkstrukturen, schmerzhaften Funktionseinschränkungen bis zum Funktionsverlust betroffener Gelenke. Wenn das Gelenk nicht mehr zu retten ist, kommt nur noch der Gelenkersatz in Frage.

hier weiter zu Knie- oder Hüft-Operation

Was können Sie tun?
Mit den richtigen Knorpelnährstoffen den Knorpelabbau verhindern!

 

Knorpelschutzmittel (Chondroprotektiva) können helfen!

Sie enthalten Knorpel-Nährstoffe, die den Stoffwechsel und die Regeneration des Knorpelgewebes fördern! Der Knorpel benötigt viele verschiedene Baustoffe zur körpereigenen Herstellung der Knorpelmatrix, also eine Mixtur aus speziellen Eiweißmolekülen (Proteoglykanen). Diese können über die Ernährung oder durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Knorpelextrakt in Arthrovitan® PLUS Kapseln zeigt Wirkung bei Arthrose-Schmerzen:*

Studie Gelenkschmerz

 

* Quelle: Sonderdruck Naturheilpraxis 9/2013 (Pflaum Verlag). Autoren: Dr. Mathias Schmidt, Mattsies und Maria Hladicova, Prag. Titel: Die Kombination von natürlichen Gelenk-Glykanen und Sternumkollagen verbessert die Gelenkfunktion

 

Tipp: Arthrovitan® PLUS Kapseln

 

Arthrovitan Plus

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Quellen: S2k-Leitlinie Gonarthrose Download vom 27.2.2018 http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/033-004l_S2k_Gonarthrose_2018-01_1.pdf