Gelenkknorpel funktioniert als elastischer Stoßdämpfer!

Bandscheiben funktionieren wie ein Stoßdämpfer
Bandscheiben funktionieren wie ein Stoßdämpfer

Die Gelenkknorpel werden im allgemeinen auch als elastische „Stoßdämpfer“ bezeichnet.
Gelenkknorpel puffern und federn harte Stöße und abrupte Bewegungen ab.
Zusätzlich sind die am Gelenk beteiligten Kochenenden mit einer etwa 3-5 mm dicken Knorpelschicht überzogen. Sie dient als Polster für die darunterliegenden Knochen und schützt die
Gelenke vor mechanischer Belastung. Besonders beanspruchte Knorpel sind z.B. die Bandscheiben der Wirbelsäule oder der Meniskus des Kniegelenks.

Wichtig zu wissen: Immer in Bewegung bleiben – wer rastet, der rostet!
Wer sich nicht bewegt, läßt seine Knorpel verhungern, weil sie nicht ernährt werden.
Der Gelenkknorpel selbst ist nicht an das Blutkreislaufsystem angeschlossen und kann daher nicht direkt über das Blut ernährt werden. Dies ist die Aufgabe der Gelenkflüssigkeit. Sie bildet die Nährlösung für den Knorpel. Die wechselnde Be- und Entlastung des Gelenks ist damit die Grundlage für die Versorgung des Knorpels. Wenn sich der Knorpel mit der Gelenkflüssigkeit vollsaugt, gelangen auch die wichtigen Knorpelnährstoffe in die Knorpelmasse.

Bandscheiben, Knorpel
Bandscheiben, Knorpel

Nährstoffmangel führt langfristig zu Knorpel-Degeneration und Knorpelschädigung. Der Knorpel wird immer dünner und trocknet aus, da er die Wasserbindungskapazität verliert. Der Verlust der  Pufferwirkung zwischen den Knochenenden führt dann zu Knochenabnutzung (Arthrose) und kann sich sich in heftigen Gelenkschmerzen äußern. Bei fortgeschrittener Arthrose hilft dann nur noch die Operation (Knie&Hüft-OP…). Der Bandscheibenvorfall ist die Folge eines degenerierten Bandscheibenknorpels.

Um die normale Funktion des Knorpels zu erhalten, sollte man ab 40 Jahren auf knorpelgesunde Ernährung achten oder ergänzend z.B. Knorpel in Kapseln einnehmen.

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